Überblick über Kopenhagen

Kopenhagen

Hygge, Hafen & ganz viel Lebensgefühl.

Historische Schlösser, moderne Architektur, hervorragende Gastronomie und ganz viel Lebensqualität – Kopenhagen verbindet Großstadtflair mit entspannter Gelassenheit. Eine Stadt, die Sie wunderbar zu Fuß, per Fahrrad oder vom Wasser aus entdecken können.

Warum Kopenhagen?

Modern, genussvoll und wunderbar entspannt!

Fahrräder, Wasser und skandinavisches Design prägen das besondere Lebensgefühl Kopenhagens. Die Stadt lässt sich wunderbar zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Metro erkunden und bietet dabei alles, was einen abwechslungsreichen Städtetrip ausmacht – ganz ohne den typischen Großstadtstress.

Entdecken Sie die bunten Häuser am Nyhavn, radeln Sie entlang der Kanäle oder genießen Sie Smørrebrød und Zimtschnecken in einem der gemütlichen Cafés. Zwischen moderner Architektur, erstklassiger Gastronomie und lebendigem Stadtleben erleben Sie Kopenhagen entspannt, stilvoll und voller nordischer Lebensfreude.

Entdecken Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten Kopenhagens und erleben Sie die Highlights der dänischen Hauptstadt. Vom bunten Nyhavn und den idyllischen Kanälen über das königliche Schloss Amalienborg, Rosenborg und Christiansborg bis zum Tivoli, der Kleinen Meerjungfrau und dem lebendigen Christianshavn – hier finden Sie die besten Tipps für Ihre Entdeckungstour durch Kopenhagen. Natürlich ganz typisch für die Fahrradstadt: am besten auf zwei Rädern!

Nyhavn

Die bunten Häuser am alten Hafen sind das wohl bekannteste Motiv Kopenhagens.

Nyhavn war früher ein raues Hafenviertel voller Seeleute, Kneipen und Vergnügungslokale. Heute liegen historische Holzschiffe im Kanal, während sich Restaurants und Cafés gefühlt endlos aneinanderreihen. Hans Christian Andersen wohnte gleich in drei Häusern am Nyhavn – Nr. 20, 67 und 18. Unter anderem entstanden hier Geschichten wie „Das Feuerzeug“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“. 

Tipp: Morgens vor 9:00 Uhr! Dann gehört Nyhavn fast noch den Einheimischen und Fotografen. Ab Mittag wird es erheblich voller.

Die Kanäle

Eine Kanalrundfahrt gehört für Erstbesucher ins Programm. Vom Wasser erkennen Sie besonders gut, wie eng historische Stadt, Hafen und moderne Architektur miteinander verbunden sind. Die klassische Stromma-Tour dauert rund eine Stunde und kostet bei frühzeitiger Online-Buchung bereits 18 € p.P. 

Tipp: Nicht zwingend in Nyhavn einsteigen. Ved Stranden gegenüber Christiansborg ist ein ebenfalls sehr zentraler Ausgangspunkt.

Im Sommer gibt es sogar Kanalrundfahrten mit Live-Oper. Und im Dezember? Die schwimmende Lichtermeer der Lucia-Parade gehört zu den außergewöhnlicheren Kopenhagen-Erlebnissen.

Königliches Kopenhagen

Amalienborg ist die Residenz der dänischen Königsfamilie und besteht aus vier nahezu identischen Palais, die einen achteckigen Platz umgeben. Anders als bei vielen Königsschlössern stehen Sie hier praktisch mitten im königlichen Alltag. Jeden Tag marschiert die Königliche Leibgarde von Rosenborg durch die Innenstadt nach Amalienborg zur Wachablösung.

Beginn in Rosenborg: etwa 11:30 Uhr
Wachwechsel Amalienborg: 12:00 Uhr
Eintritt Museum derzeit ca. 16 €, unter 18 Jahren frei. 

Tipp: Gegen 11:40–11:45 Uhr einen guten Platz suchen.

Schloss Rosenborg

Rosenborg wurde im frühen 17. Jahrhundert von Christian IV. als Lustschloss errichtet. Im Inneren warten rund 400 Jahre königliche Geschichte – darunter Krönungsthrone, drei lebensgroße Silberlöwen und vor allem die dänischen Kronjuwelen und Reichsinsignien in den Schatzkammern.

Eintritt: ca. 17 € online / 20 € an der Kasse.
Ein kurioses Detail: Der Königsthron besteht aus Narwalzahn – damals hielt man das Material teilweise tatsächlich für das Horn des sagenhaften Einhorns.

Tipp: Unbedingt vorab reservieren! Rosenborg am Vormittag besuchen und anschließend durch den direkt angrenzenden Kongens Have – Königsgarten spazieren.

Christiansborg

Christiansborg ist besonders spannend, weil hier Vergangenheit und Gegenwart zusammentreffen. Auf dem Schlossareal befinden sich unter anderem Räume der Monarchie und das dänische Parlament.

Der Christiansborg-Turm ist mit 106 Metern der höchste Turm Kopenhagens – und das Beste: der Eintritt ist kostenlos! Ein Aufzug führt hinauf zur Aussichtsplattform. Bei gutem Wetter haben Sie einen wunderbaren Blick über Dächer, Kirchtürme und Hafen. 

Tipp: Am späten Nachmittag kommen.

Rundetårn – Der Runde Turm

Der fast 400 Jahre alte astronomische Turm besitzt keine gewöhnliche Treppe: Eine breite Spiralrampe windet sich 7,5 Mal um den Kern des Turmes. Sogar ein Auto ist bereits hinaufgefahren.

Oben wartet ein wunderbarer 360-Grad-Blick über die Altstadt.

Fun Fact: Im Turm befindet sich das älteste noch funktionierende Observatoriumsgebäude Europas. Im Winter können Sie an ausgewählten Abenden sogar durch das Teleskop schauen.

Eintritt: ca. 8€.

Tipp: Wenn Christiansborg kostenlos ist – warum trotzdem Rundetårn?Weil das Erlebnis völlig anders ist. Hier stehen Sie mitten zwischen den Dächern der historischen Altstadt.

Tivoli

Tivoli wurde bereits 1843 eröffnet und ist damit der zweitälteste und einer der traditionsreichsten Vergnügungsparks der Welt. Achterbahnen gehören dazu – aber Tivoli lebt mindestens genauso sehr von Gärten, Gastronomie, Konzerten und Atmosphäre.

Tipp: Nicht morgens – sondern am späten Nachmittag hinein und bis nach Einbruch der Dunkelheit bleiben. Erst dann entfaltet Tivoli seinen besonderen Zauber. Eintritt: ab 24€ p.P. Fahrgeschäfte sind im reinen Eintritt nicht enthalten. 

Besonders schön an Sommerabende, Halloween und in der Weihnachtszeit! Wer Ende November oder im Dezember nach Kopenhagen fährt, sollte Tivoli abends fest einplanen.

Strøget

Kopenhagens berühmteste Einkaufsstraße – Strøget ist rund 1,1 Kilometer lang und zählt zu den längsten Fußgängerzonen Europas.

Entlang der Strecke finden Sie internationale Marken, dänisches Design und kleine Geschäfte.

Tipp: Nicht nur geradeaus laufen! Gerade in den kleinen Seitenstraßen rund um Strøget finden Sie besonders schöne Cafés, individuelle Geschäfte und deutlich mehr Kopenhagener Atmosphäre.

Die Kleine Meerjungfrau

Klein ist hier wörtlich gemeint. Sie gehört zu Kopenhagen – aber bitte keine monumentale Statue erwarten.

Die Kleine Meerjungfrau ist vielmehr ein kurzer Fotostopp und lässt sich ideal mit einem Spaziergang durch die sternförmige Festungsanlage Kastellet verbinden.

Tipp: Früh morgens kommen oder im Rahmen einer Fahrradtour besuchen. Mittags stehen hier häufig Reisegruppen und Kreuzfahrtgäste.

Christianshavn

Kanäle, Hausboote, kleine Cafés, alte Speicher und Kopfsteinpflaster – Christianshavn gehört unbedingt zu einem Kopenhagen-Besuch.

Hier steht auch die „Vor Frelsers Kirke – Erlöserkirche“. Der berühmte spiralförmige Turm ist 86 Meter hoch. Eine Besonderheit: 150 Stufen verlaufen außen um die Turmspitze. Das ist spektakulär, aber definitiv nichts für Menschen mit ausgeprägter Höhenangst. Insgesamt kommen jährlich mehr als 200.000 Besucher hinauf. 

Tipp: Bei gutem Wetter unbedingt reservieren und möglichst morgens hinauf.

Freistadt Christiania

Christiania entstand 1971 auf einem ehemaligen Militärgelände und entwickelte sich zu einer alternativen, selbstverwalteten Gemeinschaft. Street Art, Werkstätten, alternative Wohnformen, Musik, Natur und politische Geschichte machen das Viertel interessant.

Aber: Christiania ist kein Freilichtmuseum. Hier leben Menschen. Die Privatsphäre der Bewohner ist zu respektieren und Fotografierverbote dort einzuhalten, wo sie ausgeschildert sind. 

Tipp: Christiania nicht nur „abhaken“. Durchlaufen, Street Art
anschauen und anschließend weiter durch das ruhigere Christianshavn bummeln.

Kopenhagen ist Fahrradstadt!

Wer Kopenhagen wirklich verstehen möchte, sollte zumindest einmal aufs Fahrrad steigen. Hier fahren Geschäftsleute im Anzug, Eltern mit Kindern im Lastenrad und Studenten nebeneinander durch die Stadt. Das Fahrrad gehört zum Lebensgefühl.

Unsere Empfehlung – Geführte Fahrradtour für Einsteiger: Schloss Rosenborg → die kleine Meerjungfrau → Amalienborg → Nyhavn → Christianshavn → Christiania 

Tipp: deutschsprachige Fahrradtouren. Bei GetYourGuide finden sich dreistündige Touren aktuell ab 49 € p.P. Wer ungeübt ist, sollte die Rushhour zwischen 7-9 Uhr und 15-17 Uhr meiden. Dann wird es auf den Radwegen tatsächlich voll. Und bitte nicht gemütlich nebeneinander bummeln! Kopenhagener benutzen ihre Radwege so ernsthaft wie wir unsere Straßen. 

Für Fortgeschrittene: Der Harbour Circle ist eine rund 13 Kilometer lange Radroute rund um den Hafen – von bekannten Sehenswürdigkeiten bis in ruhigere Ecken von Christianshavn und Sydhavn. 

Restaurants

Entdecken Sie Kopenhagen als Genussstadt – von klassischem Smørrebrød über abwechslungsreiches Street Food auf dem Reffen und bei Broens Street Food bis hin zur ausgezeichneten Sterneküche, etwa im weltbekannten Geranium. Hier finden Genießer die besten kulinarischen Tipps für ihren Aufenthalt in Kopenhagen.

Kopenhagen für Genießer

Smørrebrød – Das belegte Brot, das keines sein möchte.

Die Basis ist meist dunkles Roggenbrot. Darauf kommen beispielsweise Hering, Lachs, Krabben, Ei, Roastbeef oder moderne vegetarische Kreationen. 

Wichtig: Smørrebrød ist traditionell vor allem Mittagessen.

Empfehlung: Aamanns 1921 – Hier wird das traditionelle Smørrebrød modern interpretiert. Aktuell kosten einzelne Smørrebrød ungefähr 18–26 €. Unbedingt reservieren!

Street Food

Reffen ist weniger klassische Markthalle als urbaner Treffpunkt: Street Food, Musik, kreative Projekte und Hafenatmosphäre. Besonders schön an warmen Sommerabenden. 

Tipp: Nicht für ein schnelles Mittagessen zwischen zwei Sehenswürdigkeiten einplanen. Lieber bewusst hinfahren, etwas Zeit mitbringen und den Abend dort verbringen.

Broens Street Food

Für einen kurzen Stopp noch praktischer.

Broens liegt direkt zwischen Nyhavn und Christianshavn am Wasser. Hinter dem Konzept stehen unter anderem Akteure aus der Kopenhagener Gastronomieszene; der Standort verbindet Street Food mit einem hervorragenden Hafenblick. 

Tipp: Nyhavn anschauen → über Inderhavnsbroen laufen → bei Broens essen → anschließend Christianshavn – Die perfekte kleine Kopenhagen-Route!

Und dann wäre da noch die Sterneküche …

Kopenhagen gehört gastronomisch zur absoluten Weltspitze.
2026 tragen 21 Restaurants zusammen 31 Michelin-Sterne, wie u.a. das Restaurant Geranium. Das Drei-Sterne-Restaurant liegt ungewöhnlicherweise im 8. Stock des Fußballstadions Parken.

Das Menü dauert mindestens drei Stunden und kostet derzeit 588 € p.P. – ohne Getränke. Für die Reservierung wird eine Anzahlung von 200 € pro Gast verlangt. 

Das ist kein normales Abendessen – sondern ein kulinarisches Reiseerlebnis.

Entdecken Sie Kopenhagen abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten – von den faszinierenden unterirdischen Cisternerne über das kreative Viertel rund um die Jægersborggade bis zum außergewöhnlichen Stadtpark Superkilen. Hier finden Sie besondere Orte und echte Insider-Tipps für Ihre Entdeckungstour durch Kopenhagen.

Cisternerne

Unter dem Park Søndermarken versteckt sich eine der ungewöhnlichsten Kunsträume Kopenhagens. Wo früher 16 Millionen Liter Trinkwasser gespeichert wurden, finden heute wechselnde Kunstinstallationen statt. Dunkel. Feucht. Kühl. Fast kathedralenartig. 

Tipp: Selbst im Sommer eine dünne Jacke mitnehmen.

Eine kleine Straße mit Keramikwerkstätten, Vintage-Läden, Cafés, Bäckereien und kleinen individuellen Geschäften. Danach durch den benachbarten Assistens Kirkegård spazieren.

Und ja: Das ist tatsächlich ein Friedhof, aber gleichzeitig ein Park und Naherholungsgebiet.
Hier liegen unter anderem: Hans Christian Andersen und Søren Kierkegaard. 

Superkilen

Ein ungewöhnlicher öffentlicher Raum mitten im multikulturellen Stadtteil Nørrebro. Bänke aus Brasilien, Brunnen aus Marokko, Schaukeln aus dem Irak und sogar eine japanische Oktopus-Rutsche wurden hier zusammengetragen. Die Idee: ein Park als kleine Weltausstellung der Kulturen. 

Tipp: Besonders interessant für Architektur- und Designfans.

Unsere Hotelempfehlungen für Ihren Aufenthalt in Kopenhagen – vom preiswerten Motel One Copenhagen über das stilvolle Boutique Hotel Herman K bis zur gehobenen Villa Copenhagen. Hier finden Sie die passende Unterkunft für jeden Geschmack und jedes Budget.

Für Sparfüchse

Motel One Copenhagen

Stylisches Designhotel in sehr zentraler Lage. Kleine, moderne Zimmer, gemütliche Lounge und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ideal für Gäste, die zentral wohnen und ihr Budget lieber für Kopenhagen selbst ausgeben möchten.

boutique

Boutique Hotel Herman K

Kleines, exklusives Boutiquehotel mitten im Herzen Kopenhagens, nur wenige Schritte von Strøget entfernt. Dunkles, außergewöhnliches Design trifft auf sehr persönliche Atmosphäre. Ideal für Gäste, die Individualität, Design und eine perfekte Innenstadtlage einem klassischen großen Stadthotel vorziehen.

gehobene kategorie

Villa Copenhagen

Das ehemalige Hauptpostamt von 1912 wurde zu einem modernen Luxushotel umgebaut und bietet neben einem beeindruckendem Innenhof sogar einen Rooftop-Pool gegenüber vom Tivoli. Ideal für Gäste, die ein hochwertiges Stadthotel suchen, aber nicht die klassische steife Fünf-Sterne-Atmosphäre möchten.

Reiseinfos

Das sind die besten Reisezeiten für Kopenhagen:

April bis Mai

Geheimfavorit für einen Städtetrip.

Die Tage werden länger, Parks blühen, Straßencafés öffnen wieder und die Kopenhagener verlagern ihr Leben nach draußen. Ideal für Sightseeing, Fahrrad, Kultur und Restaurants.

Juni bis August

Kopenhagen in seiner lebendigsten Form.

Lange helle Abende, Street Food, Hafenleben, Outdoor-Gastronomie und sogar Baden mitten in der Stadt. Sommertemperaturen liegen häufig ungefähr bei angenehmen 20–25 °C. 

September bis Oktober

Für Genießer und Kulturreisende.

Weniger Besucher, erste Herbststimmung und ganz viel Flair.

November bis März

Völlig anderer Charakter, aber wunderschön!

Weihnachtsbeleuchtung, Gløgg, Weihnachtsmarkt und Tivoli im Weihnachtskleid. Wer „Hygge“ erleben möchte, ist jetzt richtig.