
Ring Road
Einmal rund um Island.
Vorbei an tosenden Wasserfällen, schwarzen Stränden, Gletschern, Vulkanen und einsamen Fjorden – und hinter jeder Kurve wartet das nächste Wow.
Die perfekte Reiseroute
Unser Tipp: Gegen den Uhrzeigersinn fahren!

Golden Circle – Islands berühmteste Panoramaroute mit drei großen Naturhighlights: Þingvellir, Geysir und Gullfoss. Erdplatten, heiße Quellen und tosende Wassermassen an nur einem Tag.
Seljalandsfoss – Spektakulärer Wasserfall mit besonderer Perspektive. Ein Wanderweg führt direkt hinter den Wasserschleier.
Skógafoss – Der mächtige, rund 60 Meter hohe Wasserfall ist eines der bekanntesten Fotomotive der Südküste!
Reynisfjara – Tiefschwarzer Lavastrand bei Vík. Basaltsäulen und bizarre Felsnadeln im tosenden Atlantik.
Jökulsárlón und Diamond Beach – Schwimmende Eisberge in einer spektakulären Gletscherlagune, und glitzernde Eisbrocken auf tiefschwarzem Lavastrand.
Ostfjorde – Einsame Fjorde, kleine Fischerdörfer und dramatische Bergkulissen. Hier wird bereits die Fahrt selbst zum Erlebnis!
Dettifoss – Einer der mächtigsten Wasserfälle Europas: Gewaltige Wassermassen inmitten einer rauen Vulkanlandschaft.
Mývatn – Faszinierende Welt aus Kratern, Lavafeldern und Geothermalgebieten. Dampfende Erde und blubbernde Schlammtöpfe bei Hverir.
Goðafoss – Der sagenumwobene „Wasserfall der Götter“ ist einer der schönsten Wasserfälle Nordislands!
Snæfellsnes – „Island im Miniaturformat“ mit Vulkanen, Lavafeldern und wilden Küsten; Heimat des berühmten Kirkjufell und des Snæfellsjökull.
Die perfekte Reiseplanung

Reisedauer
14 Tage sind perfekt, wenn Island nicht nur „abgefahren“, sondern wirklich erlebt werden soll.

Reisezeit
Ende Mai bis August
Sie wünschen Polarlichter? Dann stehen die Chancen am besten von Oktober bis März!

Mietwagen und Hotels
Mietwagen und feste Unterkünfte buchen! Erscheint auf den ersten Blick vielleicht unromantischer als ein Camper, ist aber im Gesamtbild für Island zuverlässiger und erholsamer. Abwechslungsreiche Unterkünfte gehören mit zum Erlebnis – wie z.B. kleine Farmstays, Cabins und Guesthouses in abgelegener Landschaft. Diese sind auf Island ein echtes Highlight.
im Winter: Allrad – SUV | im Sommer: normaler SUV
Tipp zur Fluganreise: Direktflug ab Düsseldorf mit Eurowings, Flugzeit ca. 3,5 Std.
Hotelempfehlungen
In den größeren Städten empfehlen wir Ihnen Hotels; außerhalb sind Guesthouses und besondere Lodges attraktiv.
Unser Tipp: Früh buchen – besonders Vik, Höfn und Myvatn!

Hotel Umi, Hvolsvöllur

Hotel Jokulsarlon, Suoursveit
14-tägiger Roadtrip
TAG 1 · KEFLAVÍK → REYKJAVÍK
Reykjavík – Islands kleine, charmante Hauptstadt ist der perfekte Ort zum Ankommen. Bunte Häuser, Cafés, Restaurants und der alte Hafen sorgen für einen entspannten Einstieg in den Roadtrip.
Hallgrímskirkja – Die markante Kirche ist eines der Wahrzeichen Reykjavíks. Besonders schön: Von ihrem Turm eröffnet sich ein großartiger Blick über die bunten Dächer der Stadt bis zu den Bergen.
Harpa – Das moderne Konzerthaus direkt am Wasser fällt vor allem durch seine außergewöhnliche Glasfassade auf und gehört zu den architektonischen Highlights der Hauptstadt.
Unser Tipp
Nach dem Flug nicht zu viel Programm einplanen. Mietwagen übernehmen, Reykjavík genießen und Proviant für die nächsten Tage besorgen.
Fahrzeit
45 bis 60 Minuten
TAG 2 · REYKJAVÍK → HELLA / HVOLSVÖLLUR
Golden Circle – Keine einzelne Sehenswürdigkeit, sondern eine der bekanntesten Ausflugsrouten Islands. Folgende drei große Naturhighlights liegen dabei vergleichsweise nah beieinander: Þingvellir Nationalpark · Geysir & Strokkur · Gullfoss
Þingvellir Nationalpark – Historisch und geologisch einer der bedeutendsten Orte Islands. Hier driften die nordamerikanische und eurasische Kontinentalplatte auseinander. Gleichzeitig wurde hier bereits um 930 das historische isländische Parlament Alþingi gegründet.
Geysir und Strokkur – Ein faszinierendes Geothermalgebiet mit heißem Wasser, Dampf und brodelnder Erde. Der berühmte Große Geysir gab allen Geysiren weltweit ihren Namen. Heute ist vor allem Strokkur die Attraktion: Er schießt regelmäßig eine Wasserfontäne in die Höhe.
Gullfoss – Einer der berühmtesten Wasserfälle des Landes. Das Wasser des Flusses Hvítá stürzt hier über zwei Stufen in eine tiefe Schlucht: ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Unser Tipp
Früh in Reykjavík starten. Dann bleibt genügend Zeit für die drei großen Highlights, bevor es weiter Richtung Südküste geht.
Möglicher Abstecher
Kerið-Krater – Ein vulkanischer Krater mit einem auffällig blaugrünen See und rötlichem Vulkangestein oder ein entspannter Zwischenstopp in einem Thermalbad z.B. Fontana Steam by the Lake in Laugarvatn.
Fahrzeit
3 bis 4 Stunden
TAG 3 · HELLA / HVOLSVÖLLUR → VÍK
Seljalandsfoss – Ein rund 60 Meter hoher Wasserfall, der über eine ehemalige Meeresklippe stürzt. Das Besondere: Ein Weg führt hinter dem Wasserfall entlang und eröffnet eine außergewöhnliche Perspektive.
Gljúfrabúi – Nur wenige Gehminuten vom Seljalandsfoss entfernt. Der Wasserfall versteckt sich in einer engen Felsschlucht.
Skógafoss – Eine mächtige, rund 60 Meter hohe und etwa 25 Meter breite Wasserwand. Über eine Treppe gelangt man zusätzlich zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Wasserfalls.
Dyrhólaey – Eine markante Landzunge mit riesigem Felsentor, Steilküste und weitem Blick über den schwarzen Sandstrand. Im Sommer ist die Region außerdem für Seevögel bekannt.
Reynisfjara – Der berühmte schwarze Vulkanstrand bei Vík begeistert mit Basaltsäulen, Höhlen und den Reynisdrangar-Felsnadeln im Meer.
Unser Tipp
Die Strecke ist relativ kurz – und das ist perfekt. Heute lieber häufig anhalten und genießen.
Gljúfrabúi nicht auslassen! Der etwas versteckte Wasserfall befindet sich nur wenige Gehminuten vom Seljalandsfoss entfernt.
Besonderheit
An der Reynisfjara-Küste unbedingt ausreichend Abstand zum Wasser halten. Die überraschend starken Wellen sind nicht zu unterschätzen.
Fahrzeit
etwa 2 Stunden
TAG 4 · VÍK → SKAFTAFELL
Fjaðrárgljúfur – Eine spektakuläre, tief eingeschnittene Schlucht mit steilen, moosbewachsenen Felswänden. Aussichtspunkte ermöglichen schöne Blicke in den Canyon.
Eldhraun-Lavafelder – Weite, moosbewachsene Lavaflächen entlang der Ring Road. Sie entstanden bei einer gewaltigen Eruption des Vulkansystems Lakagígar im 18. Jahrhundert und vermitteln eindrucksvoll die vulkanische Dimension Islands.
Skaftafell – Eine außergewöhnliche Landschaft im Vatnajökull-Nationalpark, in der Gletscher, Berge, Wasserfälle und grüne Vegetation zusammentreffen. Perfekt für kleinere und größere Wanderungen.
Svartifoss – Der „schwarze Wasserfall“ ist vor allem für seine dunklen Basaltsäulen bekannt, die den Wasserfall wie eine natürliche Architektur umrahmen.
Unser Tipp
Dieser Tag lebt von der Landschaft. Lieber weniger Programmpunkte einplanen und dafür Zeit für kleine Wanderungen und Achtsamkeit.
Besonderheit
Eine Wanderung im Skaftafell-Gebiet bringt Sie der beeindruckenden Gletscherwelt besonders nahe.
Fahrzeit
2 bis 2,5 Stunden
TAG 5 · SKAFTAFELL → HÖFN
Jökulsárlón – In Islands berühmtester Gletscherlagune treiben große Eisberge durch das tiefblaue Wasser Richtung Atlantik. Im Hintergrund liegt die gewaltige Gletscherwelt des Vatnajökull.
Diamond Beach – Direkt gegenüber der Lagune werden Eisstücke an den schwarzen Vulkanstrand gespült. Das Zusammenspiel aus schwarzem Sand und glitzerndem Eis gehört zu den außergewöhnlichsten Fotomotiven Islands.
Höfn – Kleine Hafenstadt mit Blick auf die umliegenden Gletscher. Nach den Naturerlebnissen des Tages ein schöner Ort für einen entspannten Abend.
Unser Tipp
Für Jökulsárlón genügend Zeit einplanen – die treibenden Eisberge verändern ständig das Bild der Lagune.
Möglicher Abstecher
Optional eine geführte Gletscherwanderung oder Bootstour einplanen. Solche Aktivitäten am besten frühzeitig reservieren.
Fahrzeit
2 bis 2,5 Stunden
TAG 6 · HÖFN → EGILSSTAÐIR
Ostfjorde – Die Ring Road schlängelt sich durch eine ruhige Landschaft aus tiefen Fjorden, steilen Bergen, kleinen Fischerdörfern und Atlantikküste. Die Fahrt ist beindruckend.
Djúpivogur – Kleiner Hafenort zwischen Bergen und Meer. Ein schöner Zwischenstopp, um das langsamere Tempo Ostislands zu genießen.
Berufjörður – Ein langgestreckter Fjord, eingerahmt von eindrucksvollen Bergformationen. Besonders schön für spontane Aussichtspausen.
Egilsstaðir – Bekannt als das wichtigste Versorgungs- und Verkehrszentrum in Ostisland sowie für den See Lagarfljót mit seinem sagenumwobenen Seeungeheuer dem Lagarfljótwurm.
Unser Tipp
Genießt den Weg , denn heute ist die Straße selbst eines der größten Highlights. Fjorde, Berge und Küstenlandschaften sorgen immer wieder für spontane Fotostopps.
Fahrzeit
3,5 bis 4,5 Stunden
TAG 7 · EGILSSTAÐIR & OSTISLAND
Hengifoss – Einer der höchsten Wasserfälle Islands. Besonders markant sind die roten Tonschichten zwischen den dunklen Basaltlagen der Felswand. Der Wasserfall wird über eine Wanderung erreicht.
Hallormsstaðaskógur – Islands größtes Waldgebiet liegt direkt am See Lögurinn (Lagarfljót) und zeigt eine überraschend grüne Seite des Landes.
Vök Baths – Geothermales Baden direkt am See Urriðavatn. Das Wort „Vök“ bedeutet auf Isländisch „geschmolzene Eislöcher“ – benannt nach Stellen im See Urriðavatn, die im Winter dank heißer Unterwasserquellen nicht zufrieren. Ideal, um nach den ersten Roadtrip-Tagen einen Gang herunterzuschalten.
Unser Tipp
Heute darf der Koffer im Zimmer bleiben. Ein bewusst ruhigerer Tag sorgt für Entspannung nach den längeren Etappen.
Möglicher Abstecher
Bei guten Bedingungen unbedingt nach Seyðisfjörður fahren. Der kleine Ort liegt am Ende eines Fjords und ist bekannt für seine bunten Holzhäuser, kreative Atmosphäre und spektakuläre Lage zwischen hohen Bergen. Schon die Fahrt über den Pass ist Teil des Erlebnisses.
Fahrzeit
1 bis 2 Stunden
TAG 8 · EGILSSTAÐIR → MÝVATN
Stuðlagil Canyon – Eine Schlucht, die erst seit 2009 berühmt wurde, als der Wasserstand des Flusses sank weil das Kárahnjúkar-Wasserkraftwerk gebaut und der Fluss umgeleitet wurde. Erst dadurch kamen die geometrisch perfekten, bis zu 30 Meter hohen Basaltsäulen und das türkisfarbene Wasser in ihrer vollen Pracht zum Vorschein.
Dettifoss – Ein gewaltiger Wasserfall im Nordosten Islands. Jede Sekunde stürzen im Schnitt rund 200.000 Liter (bis zu 1.500 Kubikmeter im Sommer) Wasser in die Tiefe. Seine gewaltige Urkraft und die karge Umgebung vermitteln pure Naturgewalt.
Hverir / Námafjall – Eine fast außerirdisch wirkende Geothermallandschaft mit dampfenden Fumarolen, blubbernden Schlammtöpfen und intensiv gefärbter Erde. Vulkansystem hautnah erleben.
Mývatn – Der „Mückensee“ liegt inmitten einer außergewöhnlichen Vulkanlandschaft und wird für zwei Nächte zum Ausgangspunkt.
Unser Tipp
Für Stuðlagil zusätzliche Zeit einplanen und vor der Fahrt zum Dettifoss immer die aktuellen Straßenbedingungen prüfen. Den Tag entspannt in einem geothermalen Bad ausklingen lassen – nach einem langen Roadtrip-Tag genau das Richtige.
Möglicher Abstecher
Der kurze Aufstieg auf den Bergrücken des Nàmafjall belohnt Sie mit einem weiten Blick über das Geothermalgebiet und den See Mývatn.
Fahrzeit
3 bis 4 Stunden
TAG 9 · MÝVATN UND DIAMOND CIRCLE
Dimmuborgir – Ein verwunschen wirkendes Labyrinth aus bizarren Lavaformationen aus den Überresten eines Lavasees, Höhlen und Felsbögen. Verschiedene Spazierwege führen durch die Landschaft.
Skútustaðagígar – Eine Gruppe sogenannter Pseudokrater am Mývatn. Sie entstanden durch das Zusammentreffen heißer Lava mit wasserreichem Untergrund.
Krafla und Víti – Das Krafla-Gebiet gehört zu den aktivsten Vulkanregionen Islands. Der Víti-Krater mit seinem blaugrünen Kratersee ist eines der bekanntesten Fotomotive.
Unser Tipp
Hier lohnen sich zwei Übernachtungen. Weniger Kofferpacken bedeutet mehr Zeit für Lavafelder, Krater und die außergewöhnliche Geothermie-Landschaft.
Besonderheit
Mývatn ist ein Ort, an dem sich kleine Wanderungen und spontane Stopps besonders lohnen. Ein feines Mückennetz (Head Net) für den Kopf ist die beste Investition vor Ort für die Mývatn-Region (Mücken-Region). Lange Kleidung und Mückspray wird bei Wanderungen empfohlen. Bei starkem Wind bleiben die Mücken oft am Boden oder werden weggeweht; windige Tage eignen sich daher am besten für einen Spaziergang an den Kratern.
Fahrzeit
1 bis 2 Stunden
TAG 10 · MÝVATN → AKUREYRI
Húsavík – Der kleine Hafenort gilt als eines der bekanntesten Ziele Islands für Walbeobachtungstouren. Die Skjálfandi-Bucht vor der Küste bietet eine extrem hohe Sichtungsrate von oft über 97 % für Buckelwale, Minke (Zwergwale) und mit etwas Glück sogar Blauwale oder Orcas.
Goðafoss – Der „Wasserfall der Götter“ fällt in einem breiten, hufeisenförmigen Bogen über mehrere Kaskaden und zählt zu den schönsten Wasserfällen Nordislands.
Akureyri – Die charmante „Hauptstadt des Nordens“ bietet Cafés, Restaurants, die markante Kirche (Akureyrarkirkja), einen botanischen Garten und etwas Stadtleben nach vielen Tagen in der Natur. Weltweit bekannt ist Akureyri für seine roten Ampeln, die die Form von kleinen Herzen haben.
Unser Tipp
Whale Watching am Vormittag einplanen, danach Goðafoss und schließlich Akureyri. So bekommt der Tag einen schönen Wechsel aus Erlebnis, Natur und Genuss.
Fahrzeit
2,5 bis 3 Stunden; ohne Whale Watching
TAG 11 · AKUREYRI → HVAMMSTANGI
Glaumbær – Historischer Bauernhof mit den typischen grasbewachsenen Torfhäusern. Einer der schönsten Orte der Route, um einen Eindruck vom früheren Leben auf Island zu bekommen.
Skagafjörður – Weite Fjordlandschaft und eine der bekanntesten Regionen für Islandpferde und seine reichen Wikinger-Geschichten.
Kolugljúfur Canyon – Ein überraschend spektakulärer Canyon kurz vor Hvammstangi. Die Kolufossar-Wasserfälle stürzen hier in das spektakuläre Flussbett des Víðidalsá – ein sehr lohnender Abstecher von der Ring Road.
Hvammstangi – Das Zentrum für Robbenbeobachtungen ins Island und als Tor zur Halbinsel Vatnsnes bekannt.
Unser Tipp
Planen Sie den Kolugljúfur Canyon unbedingt ein. Der kleine Abstecher von der Ring Road kostet kaum Zeit, überrascht aber mit einer tiefen Schlucht und den tosenden Kolufossar-Wasserfällen – einer dieser Stopps, die viele Island-Reisende einfach vorbeifahren.
Möglicher Abstecher
Mehr Zeit? Dann über die Tröllaskagi-Halbinsel nach Siglufjörður fahren. Die Strecke verlängert den Tag, belohnt aber mit großartigen Küsten- und Bergpanoramen.
Tröllaskagi – Eine dramatische Bergregion im Norden mit tiefen Tälern, hohen Gipfeln, Fjorden und kleinen Küstenorten. Ein landschaftlich besonders schöner Abstecher von der direkten Ring Road.
Siglufjörður –Der kleine ehemalige Heringsort liegt spektakulär zwischen hohen Bergen und einem schmalen Fjord. Hübscher Hafen, farbige Häuser und viel nordisländische Atmosphäre.
Fahrzeit
2,5 bis 3 Stunden
TAG 12 · HVAMMSTANGI → GRUNDARFJÖðUR
Vatnsnes-Halbinsel – Die Halbinsel nördlich von Hvammstangi ist geprägt von rauer Küste, einsamen Landschaften und Robbenkolonien. Ein schöner Kontrast zu den großen Wasserfällen und Vulkanlandschaften der vergangenen Tage.
Hvítserkur – Ein rund 15 Meter hoher Felsen vor der Küste, dessen ungewöhnliche Form gerne mit einem trinkenden Drachen oder Elefanten verglichen wird. Hvítserkur bedeutet auf Isländisch wörtlich „weißes Hemd“, weil der eben dieser Basaltfelsen durch den Kot von Tausenden Nistvögeln weiß gefärbt ist.
Snæfellsnes-Halbinsel – Die Halbinsel wird häufig als „Island im Miniaturformat“ beschrieben, weil sie auf engstem Raum fast alle landschaftlichen Reize von ganz Island vereint.
Kirkjufell – Der Berg diente als Kulisse für den Film: „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ sowie als „Pfeilspitzenberg“ in der Serie Game of Thrones. Fotografen schätzen den Ort, weil man dort im Winter tolle Nordlichter und im Sommer das spezielle Licht der hellen Nächte einfangen kann.
Grundarfjörður – Kleiner Küstenort in spektakulärer Lage zwischen Bergen und Meer, ideal als Übernachtungsort.
Unser Tipp
Eine Übernachtung rund um Grundarfjörður oder Stykkishólmur lässt genügend Zeit, die Halbinsel ohne Zeitdruck zu entdecken. Wer Robben sehen möchte, sollte die Gezeiten im Blick behalten. Rund um Niedrigwasser sind die Chancen besonders gut, die Tiere entspannt auf den Felsen und Sandbänken zu beobachten.
Besonderheit
Eiríksstaðir – einmal zurück ins Island des 10. Jahrhunderts. Im rekonstruierten Wikinger-Langhaus wird die Geschichte von Erik dem Roten und dem Leben der ersten Isländer lebendig.
Fahrzeit
4 bis 5 Stunden
TAG 13 · GRUNDARFJÖðUR → REYKJAVÍK
Snæfellsjökull-Nationalpark – Das Herzstück der Halbinsel. Über der Landschaft thront der vergletscherte Vulkan Snæfellsjökull, umgeben von Lavafeldern und rauer Atlantikküste – noch einmal Island zwischen Feuer und Eis in konzentrierter Form.
Djúpalónssandur – Ein wilder schwarzer Kieselstrand mit bizarren Lavaformationen und mächtiger Atlantikbrandung. Am Strand erinnern rostige Überreste eines Schiffsunglücks an die raue Geschichte dieser Küste.
Arnarstapi – Kleiner ehemaliger Fischerort mit einer beeindruckenden Basaltküste, natürlichen Felsbögen und steilen Klippen. Einer der schönsten Orte auf Snæfellsnes für einen Spaziergang am Meer.
Búðakirkja – Die berühmte kleine schwarze Kirche von Búðir steht fast allein in einer weiten Lavalandschaft. Durch den Kontrast zwischen schwarzer Kirche, Bergen und Natur ist sie eines der schönsten Fotomotive der Halbinsel.
Ytri Tunga – Ein ungewöhnlich heller Sandstrand für Island und vor allem für seine Robben bekannt, die sich mit etwas Glück auf den Felsen vor der Küste beobachten lassen.
Unser Tipp
Heute lohnt sich ein früher Start. Planen Sie besonders für Djúpalónssandur und Arnarstapi genügend Zeit ein – hier darf das Auto auch einmal länger stehen bleiben.
Mit Besichtigungen, Küstenspaziergang und Mittagspause für den Tag ruhig insgesamt 7 bis 8 Stunden einplanen.
Möglicher Abstecher
Küstenwanderung Arnarstapi → Hellnar: Statt beide Orte nur mit dem Auto anzufahren, lohnt sich ein Spaziergang entlang der wilden Basaltküste zwischen Arnarstapi und Hellnar. Lavaformationen, Felsbögen, Seevögel und die Brandung des Atlantiks machen diesen Abschnitt zu einem schönen letzten Naturerlebnis der Rundreise.
Fahrzeit
3,5 bis 4 Stunden
TAG 14 · REYKJAVÍK → KEFLAVÍK
Reykjavík noch einmal genießen – Entspannt frühstücken · letzte Souvenirs · optional Thermalbad
Unser Tipp
Der letzte Tag vor dem Rückflug sollte bewusst zum Innehalten und Genießen bleiben. Zeit, um die vielen besonderen Momente der Rundreise noch einmal Revue passieren und das Erlebte nachklingen zu lassen. Ein entspannter letzter Tag, bevor es mit vielen Erinnerungen im Gepäck nach Hause geht.
Fahrzeit
45 bis 60 Minuten